50 Thesen zur Vertreibung

50 Thesen zur Vertreibung
50 Thesen zur Vertreibung

Der in Genf lehrende Völkerrechtler und Historiker Prof. Dr. Alfred de Zayas gilt weltweit als einer der führenden Experten für den Problemkreis von Vertreibung, ethnischer Säuberung und Heimatrecht. De Zayas war 22 Jahre in leitender Stellung für die UNO tätig und ist Autor mehrerer Standardwerke und Lexikonartikel sowie zahlreicher wissenschaftlicher Aufsätze.

In 17 historischen und 18 völkerrechtlichen Thesen fasst er auf dem neuesten Stand von Wissenschaft und Politik knapp und klar die wichtigsten Fakten zur Vertreibung nicht nur der Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg zusammen. Seine 15 Schlussfolgerungen sind ein Plädoyer für die Unteilbarkeit der Menschenrechte.

Das bewusst knapp gehaltene Buch umfasst zwei Beiträge des früheren UN-Hochkommissars für Menschenrechte, José Ayala Lasso, die wegweisende Erklärung der UNO-Menschenrechtskommission von 1997 über Bevölkerungstransfers und die Sesshaftmachung von Siedlern, sowie zwei Papstgrußworte aus den Jahren 2003 und 2005 an die deutschen Vertriebenen.

Trotz einiger sehenswerter Dokumentationen im Fernsehen: Massenmedien und Schulen fassen das Thema „Flucht und Vertreibung“ schon seit langem mit spitzen Fingern an. Umso größer ist der Bedarf an einer knappen, klaren Information über Ursachen, Verlauf und Folgen der Vertreibung von rund 14 Millionen Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg. Der US-amerikanische Völkerrechtler und Historiker Alfred de Zayas bietet diese Information in bestechender Klarheit.

52 Seiten, ISBN 978-3-9812110-09